Kunstmarkt in Höfingen

Am letzten Wochenende (9. und 10. August ) fand in Höfingen ein Kunstmarkt statt. Ungefähr 60 Stände mit Spielzeug, Schmuck, Keramikprodukten, Bildern und Dekorationsgegenständen waren einfach aneinander gereiht. Durch die scheinbar konzeptlose Gestaltung dieses Marktes kamen die einzelnen Kunstwerke nicht richtig zur Geltung. Highlights, wie der Pappmaché-Stuhl oder die ausdrucksstarken Skulpturen von dem Künstler Hörnstein, die in einem dunklen, engen Raum gepresst waren, hätten vollkommen anders präsentiert werden müssen. Die Organisatoren eines Kunstmarktes sollten darauf achten, dass die Aussteller ihre Kunstwerke auf besondere Art präsentieren und sie nicht nur wie Massenware auf ihrem Stand ausbreiten. Zusätzlich sollte jeder ausstellende Künstler seinen Namen sichtbar an seinem Stand anbringen. Leider wurden diese wichtigen Punkte, die einen Kunstmarkt von einem Flohmarkt unterscheiden, gänzlich außer Acht gelassen.
Die schönsten Impressionen von dem Kunstmarkt in Höfingen:
Die Leonberger Eselei

Der Esel, der am Sonntag, den 13. Juli 2008 den Kreisel gegenüber des Baumarktes “OBI” schmückte, könnte das neue Wappentier Leonbergs werden. “Eseleien” gibt es ja nun genügend in der Leonberger Stadtpolitik. Ein Naherholungsgebiet wird mit dem Verkauf der Kirschgärten am alten Golfplatz zerstört. Eine neue Stadtmitte wird geplant, obwohl die Stadt “Herr über ca. 50 000 000 € Schulden ist. Es wird endlos über einen Altstadttunnel debattiert, obwohl sich die Stadt eigentlich so ein Projekt gar nicht leisten kann. Anstatt sich Gedanken über ein besseres Fahrradwegenetz, das alle Stadtteile sinnvoll miteinander verbindet und eine preisgünstige effizientere Busverbindung zwischen den einzelnen Stadtteilen zu machen, werden endlose Diskussionen über die auf uns zukommende “Kreiselkunst” geführt. Hat die Stadt wirklich keine anderen Sorgen, als sich zu überlegen, ob und welche “Kunst” welchen Kreisel füllen darf?
Diese Frage stelle ich sowohl an die Stadtverwaltung wie auch an den Gemeinderat. Kunst ist eine wunderschöne Sache. Aber für sie sollte dann Geld ausgegeben werden, wenn allen anderen Verpflichtungen nachgegangen wurden. Auch wenn die Künstler auf Honorar verzichtet wollen, kommen sicher Kosten auf die Stadt zu. Wer entscheidet, wie diese Skulpturen auszusehen haben. Kunst, die auf städtischen Gebiet stehen und von Steuergeldern finanziert oder unterhalten werden, sollten für das Auge der Allgemeinheit gestaltet werden und nicht nur für die “Liebhaber der abstrakten Kunst” hat sich die Stadtverwaltung und der Gemeinderat auch darüber gedanken gemacht? Wie wäre es, wenn der Gemeinderat, gemeinsam mit der Stadtverwaltung sich entscheiden würden mit dem für die Kreiselkunst bereit gestellten Geld einen Fond für die Förderung des Mittagsessens in den Leonbergern Ganztagesschulen einzurichten würden?
Diese Fotografie ist natürlich eine Zusammenfügung mehrere Elemente und dient als Karikatur. (© mw.karikatur)
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Martina Weise
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Inhaltlich verantwortlich: Martina Weise
Luxus auf Kredit

Die Stadtverwaltung Leonberg schafft es immer wieder aufs Neue, ihre Bürger mit wundersamen Neuigkeiten zu überraschen. Diesmal betrifft es die Gestaltung der bereits vorhandenen und der noch entstehenden Kreisel in unserer Stadt. Sie sollen mit Werken heimischer Bildhauer geschmückt werden. Sicher ist das eine ganz nette Idee, nur hat sie einen Haken. Dieses Projekt ist sehr kostspielig. Hier wird wieder einmal Geld verplant und ausgegeben, obwohl die Stadt einen gewaltigen Schuldenberg vor sich herschiebt. “Luxus auf Kredit”
Das Radwegenetz dieser Stadt lässt sehr zu wünschen übrig. Die Busfahrpreise für Kurzstrecken sind zu hoch. Parkplatzgebühren werden da erhoben, wo das Abstellen eines Autos immer kostenlos war. Das Leo-Bad und die Stadthalle sind städtische Unternehmen, die anstatt “Geld zu bringen”, kräftig subventioniert werden müssen. Die Kirschgärten am alten Golfplatz mussten aus finanztechnischen Gründen verkauft werden.
Meines Wissens hat die Stadt keine lukrative Einnahmequelle. Dies sind eigentlich alles Gründe, die einen zwingen sollten, jede unnötige Ausgabe zu vermeiden. Doch unsere Stadt leistet sich neue Prestigeobjekte, Kunstwerke inmitten der Kreisel. Wer wird diese “Anlagen” pflegen, etwa stätdische Angestellte? Im Winter werden viele Fußwege nicht geräumt, da dies zu “teuer” für die Stadt ist. Schilder mit dem Text “Betreten auf eigene Gefahr” zeugen von diesem Bürger unfreundlichen Handeln. Wie wäre es, wenn der Galerieverein, diese Pflege in Form einer Patenschaft übernehmen würde?
Für den Kreisel in der Stuttgarter Straße hätte ich einen kostengünstigen Vorschlag: Statt eine teure Skulptur dort hinzustellen, könnte man zur Erinnerung an die Kirschgärten einen Kirschbaum in die Mitte pflanzen.
Opernaufführung in der Versöhnungskirche - Stadtteil Ramtel
Dido und Aeneas – eine Oper in drei Akten
Am 8. Mai 2008 wurde in der Versöhnungskirche, Ramtelgemeinde, die Oper „Dido und Aeneas“ von Henry Purcell aufgeführt. Diese Oper beinhaltet ein Liebesdrama zwischen Dido, einer phönizischen Prinzessin, die Königin von Karthago wurde, und Aeneas, einem trojanischen Prinzen.
Die Oper besteht aus drei Akten.
Im ersten Akt versuchen die Vertrauten Didos, besonders Belinda, sie zu überreden, dass sie dem Werben des Aeneas nachgibt. Dido hatte nach dem grausamen Tod ihres Gemahls, Sychaeus, einen Eid abgelegt, dass sie sich nie wieder verlieben werde.
Im zweiten Akt werden wir in eine Höhle „geführt“, in der eine Zauberin Hexen versammelt hat, mit deren Hilfe sie ihre Feindin, Dido, ins Unglück stürzen und zugleich Karthago zerstören will.
Ein Geist in der Gestalt Merkurs soll Aeneas erscheinen und ihn an seine Aufgabe, die Gestade Italiens zu suchen, erinnern. Er wird aufgefordert, noch am gleichen Tag mit seiner Flotte weiter zu segeln. Während dessen sollen die Hexen der Jagdgesellschaft, in der sich Dido und Aeneas befinden, den Spaß verderben.
Im gleichen Akt lagert die Jagdgesellschaft in einem Hain. Sie tanzen und lassen sich von Dodos Frauen Geschichten erzählen. Ein Gewitter zieht auf und sie müssen in die Stadt ziehen. Ein Geist in Gestalt von Merkur zwingt im Namen von Jupiter, Aeneas sofort loszusegeln und Dido alleine zu verlassen. Er verspricht zu gehorchen. Doch er weiß nicht, wie er Dido, die seinem Werben nachgab, dies erklären soll.
Im Dritten Akt sehen wir die Hexe, die sich über den Erfolg ihrer Intrigen freut. Matrosen machen die Schiffe zum Weitersegeln klar.
Im Palast erleben wir, wie Aeneas von Dido Abschied nehmen will. Sie wirft ihm Heuchelei vor. Seine Tränen seien nur „Krokodilstränen. Sie schickt ihn weg. Dido, die jetzt merkt, dass sie ohne ihn nicht leben kann, begeht Selbstmord. Die Liebesgötter streuen Rosen auf ihr Grab.
Soweit der Inhalt der Oper.
Getragen wurde die Oper von 5 hervorragenden Stimmen: Silvia Häntsche, Darstellerin der Dido, Fabian Egli, Darsteller von Aeneas, Stephanie Gans, Darstellerin der Belinda, Petra Bosch, Darstellerin der Zauberin. Die anderen Solostimmen war waren überfordert. Sie hätte man im Chor belassen sollen.
Auch war die Choreographie nicht dem Kirchenraum angepasst. Wenn sich die „Bühne” auf der gleichen Ebene wie der „Zuschauerraum“ befindet, sollte man Tanzeinlagen, wie die der auf dem Boden kriechenden Hexen, weglassen. Sie waren von der vierten Sitzreihe nicht mehr zu sehen. Die schwarz gekleideten jungen Tänzerin hoben sich oft gar nicht von den schwarz gekleideten Chormitgliedern ab. In den hinteren Reihen der Kirche konnten die Tanzeinlagen kaum oder gar nicht erfasst werden. Der Chor, stimmlich gut, machte einen ungelenken Eindruck.
Trotz allem, eine mutige Aufführung, die sehenswert war. Vor allem finde ich es schön, dass Pfarrer Bauer und der Kirchengemeinderat, die Kirche für Konzerte freigibt.
Impressionen aus der Versöhnungskirche
Das Publikum wartet auf den Beginn der Aufführung.
Neues aus dem Stadtteil Leonberg - Ramtel.

Nach einer zwei-jährigen schöpferischen Pause “weht jetzt wieder ein kräftiger Wind” aus dem Stadtteil Ramtel. Die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel, eine der ältesten Bürgervereine Leonbergs, meldet sich wieder zurück. Nachdem Herr Schütt, der langjährige Vorsitzende dieser Bürgergemeinschaft, sein Amt niederlegte, wurde es sehr ruhig um sie. Doch der neugewählte Vorstand, mit dem Vorsitzenden Frank Göhrum und der stellvertretenden Vorsitzendin Martina Weise, hat sich zum Ziel gesetzt, mit “freundlicher Beharrlichkeit” wieder als Vermittler zwischen der Bürgerschaft, dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung aufzutreten.
Obwohl das Ramtel ein Stadtteil mit einer guten Infrastruktur ist, gibt es doch viele Probleme, die gelöst werden wollen: Parkplatznot, eine Verkehrsberuhigung in der Breslauer Straße, die Einrichtung einer Versandstelle für Pakete und Briefe, die Anbindung des Ramtels an das Radwegenetz der Stadt Leonberg und vieles mehr. Um die Bürgernähe zu praktizieren hat die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel Bürgersprechstunden eingerichtet. Die nächste findet am Dienstag, den 29. April von 18.00 Uhr bis circa 20.00 Uhr im Konferenzsaal des Edith-Stein-Hauses, in der Gerlinger Straße 71 statt. Hier können die Bürger des Ramtels ihre Anliegen vorbringen. Die Bürgergemeinschaft leitet diese an die Stadtverwaltung weiter und versucht zusammen mit ihr und dem Gemeinderat Lösungen zu finden.
Kurz-Chronik der Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel:
Durch die große Zahl von Heimatvertriebenen aus Osteuropa, die in Leonberg angesiedelt wurden, benötigte man dringend Wohnungen. So begann Anfang der fünfziger Jahre die erste flächenhafte Bebauung des Stadtteils Ramtel.
Die Konzeption, Wohnbebauung und Gewerbe in diesem Stadtteil unterzubringen, stieß bei vielen Bewohnern des Ramtels auf Unverständnis. Schwierigkeiten mit den Baugesellschaften und nicht zuletzt die Baulandumlage, die für viele Bewohner des Ramtel nicht zu bezahlen war, sorgten für Differenzen zwischen Stadtverwaltung und den hier lebenden Bürgern.
So wurde im Jahr 1959 die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel e. V. von Herrn Staudt (Stadtrat), Herrn Eiss (Stadtrat), Herrn Maier-Stähle (Journalist) Herrn Dr. Maresch Rechtsanwalt), Herrn Pfeiffer (Friseurmeister), Herrn Bischof (Facharbeiter), Herrn Blume (Malermeister), Herrn Josenhans (Prokurist) gegründet. Erster Vorsitzender war Herr Maier-Stähle.
Vor allem sahen sie ihre Aufgabe in der Durchsetzung einer Bebauung, die für den Bewohner des Ramtels eine hohe Lebensqualität bietet und den hier aufwachsenden Kindern ein gesundes Heranwachsen ermöglicht. Die Verkehrsbelastung sollte so gering wie möglich sein. Der ständige Kontakt zu den Bürgern war der Bürgergemeinschaft sehr wichtig. Mit der zunehmenden Zuzugszahl wuchsen auch ihre Aufgaben. Während dieser Anfangszeit bis zum heutigem Tag wurde nicht nur die Bürgergemeinschaft Ramtel sondern auch der Stadtteil von dem grenzenlosen Engagement des Herrn Walter Grimm geprägt. Während seiner 33-jährigen Tätigkeit im Gemeinderat Leonberg lag ihm das Ramtel besonders am Herzen. Wichtig für die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel sind Bürgernähe - nicht nur zu seinen Mitgliedern sondern auch zu allen Bewohnern des Ramtel und die Bereitschaft, ständig für die Bewohner da zu sein.
Seit Oktober 2007 leitet ein neugewählter Ausschuss die Bürgergemeinschaft: Erster Vorsitzender: Frank Göhrum, el.:07152 - 42281, E-Mail: frank.goehrum @t-online.de Stellvertretende Vorsitzende : Martina Weise, Tel.:07152 - 47843 oder - 393258, E-Mail: martina_weise@arcor.de Schriftführer: Dr. Jürgen Weise, Tel.:07152 - 47843, E-Mail:juergen_weise@arcor.de Kassenwart: Dr. Helmut Steinecke, Tel.:07152 - 47505, E-Mail: steinecke-leo@t-online.de Beisitzer: Hans Rohn, Tel.:07152 - 71391 Beisitzer: Manfred Schulze, Tel.: 07152 - 45240, E-Mail: pms-schulze@tonline.de
Impressionen aus dem Ramtel:
Golfplatz
Unteres Ramtel
Spielplatz am Mühlengraben
Das Ramtel von der alten Autobahntrasse aus gesehen
Versöhnungskirche
Der Mensch zählt nichts mehr

Das Fällen der Kirschbäume - ein Ergenis einer fehlgeleiteen Stadtpolitik

Die Kirschbäume der Kirschgärten am alten Golfplatz sind gefällt worden. Die Gründe liegen “auf der Hand”:
Sowohl wirtschaftliche Interessen, eine für den Bürger unklug erscheinende Finanzpolitk wie auch das Desinteresse des Bürgers an seiner Umgebung und die fehlende Zivilcourage vieler Bewohner dieser Stadt, fördern das bürgerunfreundliche Handeln der verantwortlichen Stadtpolitiker. Statt einzugreifen wird weggeschaut. Das Ergebnis dieser Gleichgültigkeit können Sie auf dem Areal der Kirschgärten am alten Golfplatz bestaunen.
Geben Sie in Zukunft unseren Stadt regierenden Organen (Stadtverwaltung und Gemeinderat) nicht mehr diese Handlungsfreiheit!Treten Sie in Bürgergemeinschaften und -vereine ein und setzen Sie sich mit ihnen in Verbindung. Sie vertreten Ihre Interessen vor der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat. Ünterstützen Sie diese Organisationen mit Ihrer Mitarbeit und informieren Sie sie über “Ungereimtheiten”.
Die entstehende Wohnlandschaft in dem Areal der “Kirschgärten am alten Golfplatz” steht für das Versagen einer Stadt und auch ihrer Bewohner. Helfen Sie mit das so eine Misere nie wieder passiert!
Die folgenden Fotografien ( Jürgen Wohlgemuth und Martina Weise) zeigen die Zerstörung eines zusammenhängenden Naherholungsgebietes, die “Kirschgärten am alten Golfplatz“.
Die “Kirschgärten am alten Golfplatz” in alter Schönheit.
Am 26. Februar 2008 wurden die Bäume gefällt.
Dieser Stumpf steht als Symbol für die Zerstörung der Kirschgärten am alten Golfplatz.
Kirschgärten

In Kürze sollen die Kirschbäume auf dem Areal der Kischgärten am alten Golfplatz gefällt werden. Statt dieser alten, teilweise knorrigen Bäume werden hier in absehbarere Zeit Glas ummantelte mächtige Wohnkomplexe stehen. Mit diesem Bauvorhaben verliert die Stadt Leonberg eine dringend benötigte Grünzone.
Bald wird Baumlärm die Luft erfüllen und ein Teil der schon spärlichen Parkplätze wird sicherlich mit Baumaterial belagert werden.
Sollten diese Beeinträchtigung für die Anlieger dieses Gebietes zu groß werden, informieren Sie bitte die Bürgergemeinschaft Leonberg-Ramtel. Sie vertritt die Interessen der Bürger vom Ramtel vor der Stadtverwaltung.
Die Ansprechpartner sind:
Frank Göhrum, erster Vorsitzender E-Mail: frank.goehrum@t-online.de und Martina Weise, stellvertretende Vorsitzende E-Mail: martina_weise@arcor.de oder info@martina-weise.de
Pferdemarkt - Sonntag

Gegen 13.00 Uhr war der Marktplatz voller Menschen, die sich im Rhythmus oder sich gegen den Rhythmus der Guggenmusik bewegten. Auch unser Oberbürgermeister, Herr Schuler, war anwesend. Machte ihm diese Veranstaltung wirklich Spaß, oder war er nur aus Pflichtgefühl hier?
Die auftretenden Musikgruppen machten einen sehr professionellen Eindruck. Doch der “schräge Ton” , der die Guggenmusik so reizvoll macht, fehlte mir. Trotz allem war es eine gelungene Veranstaltung.
Altstadt Leonberg , eine ideale Kulisse für Stadtfeste.
Guggenmusiker


























